17.07.2013 15:33

Welche Zeitungen liest die IT-Sicherheitsbranche in Deutschland?

Von: TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V.

TeleTrusT - Bundesverband IT-Sicherheit e.V. veröffentlicht Ergebnisse interner Befragung nach Medienpräferenz sowie Messe-Engagement, Zielregionen und Erwartungen an die Politik

Berlin, 17.07.2013 – Der Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) hat Teilnehmer seiner IT-Sicherheitsfach­ver­anstaltungen unter anderem danach befragt, welche überregionalen Tageszeitungen bzw. Onlinemedien für die tägliche Information präferiert werden. Die Rangfolge der häufigsten Nennungen, ohne Sonstige:

1. Süddeutsche Zeitung
2. FAZ
3. Die Welt bzw. welt.de
4. Handelsblatt bzw. handelsblatt.de
5. Der Spiegel bzw. spiegel.de
6. Die Zeit bzw. zeit.de.

Eine politische Präferenzlage lässt sich aus den Ergebnissen nicht ableiten, aber der Anspruch auf kritische politische Reflexion von IT-Sicherheitsthemen, was sich im Zuge der Prism-Diskussion weiter ausgeprägt haben dürfte.

Gefragt wurde ferner nach den bevorzugten Fachmedien. In der Fülle der Nennungen traten am häufigsten die IT-Sicherheitszeitschrift "kes" (SecuMedia) und der Brancheninformationsdienst heise.de hervor, allerdings ist hier die Vielfalt der Medien je nach Bedarf und Interessenlage noch breiter gefächert als bei den Tageszeitungen.

Auf die Frage nach bevorzugten Fachmessen wurden mit Abstand am häufigsten die "it-sa" (Nürnberg) und die "RSA Conference" (US-Ausgabe in San Francisco) genannt, sowie die "Infosecurity" in London. Auch hier erfolgten je nach fachlicher Ausrichtung der Befragten vielfältige weitere Einzelnennungen von Spezialveranstaltungen.

Als Zielregionen von nachhaltigem, gesteigertem Interesse (für "IT Security made in Germany") gelten den Umfrageergebnissen entsprechend die

1. D-A-CH-Region
2. restliche europäische Union
3. USA.

Als Erwartungshaltung gegenüber der deutschen Politik äußerten die Befragten mehrheitlich:

  • KMU-Unterstützung
  • gezielte Entwicklung von Referenzprojekten
  • Forschungsförderung
  • Schaffung notwendiger Rechtsrahmen für IT-Sicherheit kritischer Infrastrukturen
  • Umsetzung des eGovernment-Gesetzes
  • Vereinfachung von Zulassungsverfahren für IT-Sicherheitsprodukte (Export)
  • Entwicklung des Themas IT-Sicherheit als strategisches Feld für die deutsche Exportindustrie.

Die anonyme, offene, schriftliche Befragung mittels Fragebogen fand im Zeitraum Mai bis Juli 2013 statt und umfasste rd. 400 Teilnehmer an IT-Sicherheitsfachveranstaltungen von TeleTrusT.


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